Seide changierend

Lesung mit Musik

Ausführende:
Kaspar Schnetzler, Isha Trio, UMS ’n JIP

Verschiedene Musikstücke zu den Themen Seidenspinnerei, Kleiderfabrikation, Fabrikarbeit in Ostasien werden zu Texten von Ariane Braml, Ivar Breitenmoser zu Kompositionen von Maria Porten, Sara Medcova und UMS’n JIP zu Gehör gebracht.

Wädenswil, 07.04.2015, 20 Uhr, Kirchgemeindehaus Rosenmatt

Hexenzauber

Über das Konzert

weisefrauenDie Hexen und Nixen der romantischen Dichter und Komponisten locken uns in Zauberwelten von Bildern und Klängen. Dabei tun sich menschliche Abgründe auf, die mit leiser Ironie umschifft werden aber auch tiefe Emotionen wecken. Der antiklerikal gesinnte Ernst von Wildenbruch und Max von Schillings als Komponist schildern in ihrem Melodram Hexenlied mit psychologischem Scharfblick die Verbrennung eines unschuldigen Mädchens und das Versagen und die qualvolle Reue eines Mönchs. Ariane Bramls Gedichte und Maria Portens Kompositionen sprechen mit heutiger Sprache. Charons Fahrt findet nicht statt, Hänsel und Gretel sind abgereist, der Ofen ist aus. Und doch gellt und brennt darin noch das böse Märchen Hexe Welt. Schreit da die tausendjährige Geschichte der Hexenverbrennungen, die heute noch andauert? Z.B. in Papua Neuguinea, wo noch 2013 Frauen zu Hexen erklärt und öffentlich hingerichtet wurden.

Ausgeführt durch Anna Herbst, Sopran; Corinne Kappeler Harfe; Joanna Seira, Violonchello; Miranda de Miguel, Klavier, Maria Hänggi, Orgel, Marzena Paciocha, Klangschalen.
Zürich, 25.03.2015, 19.30 Uhr, Predigerkirche

Flyer PDF „Weise Frauen- Mystik in der Predigerkirche“ (u.a. mit „Hexenzauber“)

Auszug aus dem Programm

    • Beim Hut des Hermes (2012/2013) für Sopran, Harfe und Cello; Ariane Braml (*1969), Maria Porten (*1939)
    • Eine Fee ohne Worte (2013/15)
      für Sopran, Harfe, Cello und Klavier von Maria Porten (*1939)
      nach dem Gedicht Hexenprozess von Ariane Braml (*1969)
    • Melodram für Cello und Sprechstimme, Maria Porten (*1939)
    • EVA – erste weise Frau der Welt UA für Sopran, Cello, Harfe, Klavier, Tonband
      Ariane Braml (*1969), Maria Porten (*1939)
    • Nachspiel für Orgel (UA)
      Maria Porten (*1939)

Hexen (2014)

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Mitwirkende
Anna Herbst, Sopran und Rezitation
Corinne Kappeler, Harfe
Ioanna Seira, Cello
Tabitha Staehli, Klavier
Werner Bärtschi, Klavier und Rezitation

Texte
Braml, Brentano, von Eichendorff, Heine, Kvapil, von Wildenbruch

Musik
Dvorák, Liszt, Porten, von Schillings, Schumann, Silcher

  • Fr. 24. Januar 2014, 19.30 Uhr, Lavatersaal, St.-Peter-Hofstatt 6, Zürich
  • Sa. 25. Januar 2014, 19.30 Uhr, Konzertsaal MZO, Bahnhofstrasse 36, Wetzikon
  • So. 26. Januar 2014, 17.00 Uhr, Rathauslaube, Rathausbogen 10, Schaffhausen

Hexen und Nixen (2013)

hexnix_grossTexte
Braml, Brentano, Eichendorff, Goll, Heine, Kvapil

Musik
Dvorak, Godefroid, Ligeti, Liszt, Mompou, Porten, Reimann, Schumann, Silcher

Ausführende
Anna Herbst, Sopran
Isabelle Imperatori-Steinbrüchel, Harfe
Romana Kaiser, Cello
Tabitha Staehli, Klavier
Maria Porten, Sprecherin

Aufführung:
14. Mai 2013, Alte Kirche, Wollishofen (Zürich)

Flyer Hexen und Nixen (PDF)

hexen-nixen-zueri-2Ankündigung im Lokalblatt Zürich 2 (PDF)

Eros

Inszenierte Konzerte

eros-orig-2Oh,Vielgeliebte!

für Mezzosopran, Sopran, Bariton, Klavier und Elektronik
Gedichte Walter Studer
Musik Maria Porten

Ausführende
Anna Herbst, Sopran
Jeannine Hirzel, Mezzo-Sopran
Jonathan Sells, Bariton
Tabitha Staehli, Klavier
Wolfgang Braml, Elektronik

Fotos „Oh, Vielgeliebte“ (© Didier Ludwig 2012)


Pandora – organische Maschine

für Bariton und Klavier

Libretto Dagny Gioulami
Musik Edward Rushton

Ausführende
Jonathan Sells, Bariton
Edward Rushton, Klavier

Gian Manuel Rau, Regie

Fotos „Pandora“ (© Didier Ludwig 2012)


Aufführungen

31.05. und 02.06.2012 im Theater Stok, Zürich
01.06.2012 Imprimerie, Basel
05.06.2012 Gemeindesaal, Lenzburg
25.10.2012 Uhr Theater am Gleis, Winterthur

Einer

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  • Javier Hagen – modul 1.1 ( Eduard Mörike) 2011
  • Maria Porten – lebelight (Ivar Breitenmoser) 2001/2
  • Ulrike Mayer-Spohn- JvE-InD-RV (Joseph von Eichendorff) 2011
  • Javier Hagen emm.O – UA 2012
  • Maria Porten – Sang et lueurs (Jacques Prévert) 2011
  • Ulrike Mayer-Spohn O-M-F – UA 2012

Besetzung:

  • UMS’n JIP
  • Ulrike Mayer-Spohn (Blockflöten/Elektronik)
  • Javier Hagen (Tenor/Countertenor/Elektronik)
  • Gian Manuel Rau (Regie und Licht)

Aufführungen:
30.Mai, 1.Juni und 3. Juni 2012, Theater Stok, Hirschengraben 42, Zürich

Stadtjespräch

stadtjespraech_largePräsent – Der Verein für inszenierte Konzerte stellt im März 2011 das erste Konzert seiner spannenden Reihe „Inszenierte Konzerte“ mit zeitgenössischer vokal-instrumentaler Ensemblemusik vor.

Der Titel Stadtjespräch ist dem ersten Werk des Konzerts Sargnääl möt Köpp entnommen, das Maria Porten auf Texte des landkölschen Dichters Ludwig Soumagne für Vokalquartett und Streichquartett komponierte (UA).

Die zweite Werkgruppe mit Sang et lueurs (UA), Musik von Maria Porten, und Fontaines oubliées, Musik von Josef Kosma, widmete sich Gedichten von Jacques Prévert. Von dem Komponisten Josef Kosma sind bekannte Chansons zu hören, von Maria Porten neue Vertonungen.

Der dritte Teil gehört dem Streichquartett in g-moll von Claude Debussy.

Audio „Sargnääl möt Köpp“

Audio „Richtersproch“

Die Konzertbesucher konnten nicht nur neue Musik hören, sondern die Klangwelten auch bewusst mit den Augen erleben. Das inszenierte Konzert verhalf zur sinnlichen Erweiterung der Wahrnehmung neuer Klanggestaltung.

NeueneuemusiK

Kompositionsauftrag der Gesellschaft Rezital

In Zusammenarbeit mit dem Lyriker Walter Studer entsteht  Frauen-Zauber-Frauen.

Ein vielschichtiges, oft knallhartes Werk, das alte Fragen aufwirft, zügig an gängigen Modernismen vorbeizieht und sich ohne konfessionellen Röhrenblick mit den letzten Dingen befasst.Die Stationen reichen von Miriam und dem Aufruf zur Hoffnung zum verschütteten Wissen über die Göttinnen, hin zu den Hexen und den drei heiligen Frauen; von kringeliger Liebe auf den ersten Blick und ihrem ernsten Echo zur Begegnung mit dem ultimativen Tänzer, von der Erschaffung des Kuchens und des Lachens über Gottesvergessenheit hin zum lebensbejahenden Besuch im Aion (Walter Studer).

In drei Konzerten wird Frauen-Zauber-Frauen anderen Werken neuer Musik gegenübergestellt:

Am 11.3.2010 in der Tonhalle  Zürich (kleiner Saal) der 9.Suite „Ttai“ (Friede) von Giacinto Scelsi (gespielt von Werner Bärtschi), dem Stück „Intervall“ von Karlheinz Stockhausen (gespielt von Werner Bärtschi und Barb Wagner) und „lebelight“ von Maria Porten (gespielt von UMS ,n JIP)

Am 16. 12. 2010 in der Tonhalle St. Gallen und am 17.12.2010  im Theater am Gleis Winterthur, im Rahmen von ‚musica aperta‘, dem Stück „pong-ping“ (UA), Spielzüge für 2 Keyboards von Werner Bärtschi und „lebelight“ von Maria Porten.

Siehe auch Heinrich Aerni’s Würdigung im „ensuite“ Kulturmagazin.

Ferne Schritte. Nähe

Zusammentreffen von japanischer und Schweizer Kunst

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Kompositionen
Javier Hagen, Akira Miyoshi, Gabriele Manca, Maria Porten

Texte
Bashō, lvar Breitenmoser, Remco Campert, Michiko Kurahayashi, Ron Obe, William Shakespeare

Mitwirkende
Javier Hagen Tenor und Countertenor, Michael Mrosek Bariton, Isabelle Gichtbrock Blockflöte, Ulrike Mayer-Spohn Blockflöte, Katsunobu Hiraki jap. Trommel und Marimbaphon,
Ron Obe Rezitation, Garcia Abri/ Quartett

Maria Porten und Katsunobu Hiraki Idee, Konzept und Organisation
Konzertsekretariat Gaby Merz

Aufführung
Zürich, Wasserkirche
Freitag 21. September 2007, 19.30 Uhr

Zu den Fotos der Aufführung

Advent der Tiere

advent-der-tiereDas Musik-Projekt Advent der Tiere beinhaltet Werke neuer Kammermusik, kontrapunktiert von Stücken aus Renaissance und Barock, in denen die Tiere im Mittelpunkt stehen.

Das Thema Mensch und Tier wird seit Plato in der abendländischen Philosophie und Theologie mit Vehemenz diskutiert; aber nie war unsere ethische Verantwortung gegenüber dem Mitgeschöpf so herausgefordert wie heute angesichts der Massentierhaltung und der grausamen Laborversuche.

In der Musik waren die Tiere bisher vorwiegend pittoreske Elemente eines naiven oder symbolisch – affektiven Naturbildes. (Janequin und Monteverdi). Neu ist an unserem Projekt, dass die klassische Musik (Olivier Messiaen) und auch die ganz neue zeitgenössische Musik (Maria Porten) die Tiere in ihrer  Eigenart und Lebenssituaion zur Kenntnis nimmt (Texte von Darwin, Borja, Brecht) und explizit auch ihr Leiden thematisiert (Karlheinz Röder).

Hörprobe: Tierlieder

Nachtrag: Das Konzert „Advent der Tiere“ wurde 2006 durch die Stiftung Kreatives Alter (Vontobel) ausgezeichnet. In der Laudatio heisst es u.a. „Portens Musik, die an die jungen Musiker hohe Anforderungen stellt, vermeidet allzu naturalistische Effekte und nützt die Sprache zu einer überzeugenden musikalischen Form.“